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Pflegeeinrichtung heißt jetzt „Wilhelm-Raabe-Residenz“

zurück zur vorherigen Seite   |   Artikel am 10. September 2010 eingegeben

Die neue Pflegeeinrichtung in Eschershausen hat einen Namen erhalten: Die Wahl der Jury, bestehend aus der Geschäftsleitung der Senioren Wohnpark Weser GmbH, und dem Samtgemeindebürgermeister Friedrich Mönkemeyer, ist auf die „Wilhelm-Raabe-Residenz" gefallen. Über 100 Namensvorschläge hatten die Bremer Zentralverwaltung der zukünftigen Betreiberin nach dem Aufruf zum Namenswettbewerb erreicht. „Die Wahl fiel uns schwer", gab Geschäftsführer Udo Lettermann bei der Übergabe der Preise an die Gewinner am 2. September 2010 vor der Seniorenresidenz zu. „Aber an Wilhelm Raabe kommt man in Eschershausen einfach nicht herum."

Den Namen der Wilhelm-Raabe-Residenz hatte der Heimat- und Kulturverein Eschershausen e.V. eingereicht. „Wir hatten zunächst nur die Namen aufgelistet und anschließend nachgeschaut, von wem die Namensvorschläge kommen", erläuterte Lettermann das Prozedere. „Dass es sich bei dem Gewinner um einen gemeinnützigen Verein handelt, der sich um das Wohl von Eschershausen kümmert, hat uns im Nachhinein besonders gefreut." Im Auftrag des Vereins nahmen Annegret Gömann und Ingrid Reuter die Gewinnerurkunde und das Preisgeld in Höhe von 300 Euro mit Freude entgegen. Beide sind von der neuen Pflegeeinrichtung begeistert. „Von der Straße oben sieht es aus wie ein Schloss", findet Ingrid Reuter und bewundert den farbenfrohen Anstrich der Residenz, in der ab Spätherbst 50 Senioren ein neues Zuhause finden können.

Den zweiten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro hat Janina Marienberg mit ihrem schönen Vorschlag „Residenz am Stadtpark" bekommen. Auch wenn es ähnliche Einsendungen gab, hat sich die Jury für die junge Frau entschieden, da sie mit hohem Engagement mehr als ein Dutzend Vorschläge zur Namensfindung machte. Auf Platz 3 landete der Vorschlag von Sascha Kabbeck. Zum Einen lag seine Einsendung „Wilhelm Raabe Seniorenresidenz" dem endgültigen Namen sehr nahe, zum Anderen hatte er sich die Mühe gemacht und ein mögliches Logo designt. Dieses Engagement belohnte die Jury mit 100 Euro. Da er selbst verhindert war, nahm seine Mutter Ute Kabbeck den Preis entgegen.

Geschäftsführer Udo Lettermann bedankten sich bei den Gewinnern nochmals für ihr Engagement und betonte, dass die „Wilhelm-Raabe-Residenz" ein offenes Haus für Jedermann werden soll. Er lud die Preisträger herzlich ein, die Pflegeeinrichtung ab Mitte September zu besichtigen. Zu diesem Zeitpunkt wird bereits ein Musterzimmer eingerichtet sein, das natürlich von allen Interessierten angeschaut werden kann. Die „Wilhelm-Raabe-Residenz" öffnet im November 2010 ihre Pforten. Bei Vollbelegung schafft das Haus etwa 50 neue Arbeitsplätze. Bewerbungen für Pflegefachkräfte und Pflegeassistenten werden noch gerne von Ina Brinkmann in der Bremer Zentralverwaltung angenommen.